Bayernliga geht mit 14 Mannschaften in die neue Saison

So ist bei der Mitgliederversammlung mehrheitlich beschlossen worden, dass die Bayernliga mit 14 Vereinen in die Saison geht. Außerdem hat der Bayerische Eissportverband (BFV) den vorläufigen Spielplan bekanntgegeben. Die beiden Landkreis-Bayernligisten Erding Gladiators und ESC Dorfen kreuzen schon sehr früh in der Saison ihre Schläger.

Der Antrag des Landesligisten ESV Buchloe, noch in die Bayernliga aufgenommen zu werden, ist mehrheitlich abgelehnt worden. Damit haben die sportlichen Entscheidungen aus der vergangenen Runde Bestand – die Wertungen des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) eingeschlossen. Die Ostallgäuer hatten sich aufgrund der Wertungen der Spiele mit Beteiligung der Haßfurt Hawks wegen des Einsatzes von mehr als der zwei erlaubten Kontingentspieler benachteiligt gefühlt.

Hätte der BEV die Spiele nicht gewertet, hätte die Tabelle entscheidend anders ausgesehen. Dann hätte sich der ESV Buchloe für die Bayernliga qualifiziert – und der ESC Dorfen wäre abgestiegen. Haßfurt wäre so oder so gescheitert. Buchloe wollte allerdings nicht, dass die Dorfener Eispiraten in die Landesliga runter müssen, sondern dass sie als 15. Team aufgenommen werden. Doch sind sie damit nun endgültig gescheitert.

Neben Haßfurt waren auch gegen Burgau und Waldkirchen Wertungen erfolgt, sie hatten ebenfalls mehr als zwei transferkartenpflichtige Spieler eingesetzt. Bleibt nun die Frage, was aus der angekündigten gerichtlichen Klärung dieser drei Vereine geworden ist. Sie sprachen zuletzt von einer eingereichten Klage, von der der BEV als Beklagter bislang aber nichts weiß.

Auf weiterhin höchstens zwei transferkartenpflichtige Akteure pro Team hatten sich die Vereine mit überwältigender Mehrheit bereits bei einem Ligatreffen Mitte Mai geeinigt. Weil sich das besagte Landesligatrio Burgau, Haßfurt und Waldkirchen uneinsichtig zeigte und ankündigte, sich daran nicht zu halten, haben die Bayernligisten kurzerhand einen modifizierten Spielmodus beschlossen. Eine Verzahnung zwischen der Bayern- und der Landesliga wird es nicht mehr geben, es wird in Playdowns ein direkter Absteiger ausgespielt.

Die Punktrunde startet am Freitag, 4. Oktober, wobei angedacht ist, die Partie zwischen dem HC Landsberg und den Erding Gladiators um einen Tag vorzuverlegen und als offizielles Saison-Eröffnungsspiel zu deklarieren. Die Eispiraten und die Gladiators treffen bereits am 4. Spieltag (Sonntag, 13. Oktober) in Dorfen aufeinander. Das Rückspiel in Erding steigt am Freitag, 29. November. Die Einfachrunde läuft bis Sonntag, 5. Januar 2020, dann beginnt die Zwischenrunde.

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